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Löten

Schmuckstücke formen und verbinden durch Hartlöten gehören für den Schmuck-Designer wie für den ambitionierten Amateur zum „Handwerk“.
11,78 € *
1 Stück | 11,78 € /Stück
Art. Nr: 10066101

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Art. Nr: 10066403

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Art. Nr: 10066110

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5,77 € *
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Art. Nr: 10066310

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3,09 € *
1 m | 3,09 € /m
Art. Nr: 12000513

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38,68 € *
1 l | 38,68 € /l
Art. Nr: 10066026

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42,25 € *
800 ml | 0,05 € /ml
Art. Nr: 10066020

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4,52 € *
1 Stück | 4,52 € /Stück
Art. Nr: 12000512

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3,09 € *
1 Stück | 3,09 € /Stück
Art. Nr: 12000508

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70,81 € *
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Art. Nr: 12000503

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21,18 € *
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Art. Nr: 10066100

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12,61 € *
1 Stück | 12,61 € /Stück
Art. Nr: 15514024

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Doch richtiges Löten ist auch nicht ganz ohne und braucht besondere Bedingungen – je nach den verwendeten Edelmetallen. Wichtig sind dabei die richtigen Temperaturen. Wobei sich übrigens Teile aus Silber durch Löten besonders leicht verbinden lassen. Der Begriff Hartlöten wird benutzt, um so eine Abgrenzung zum Weichlöten mit Zinn deutlich zu machen. Mit Hilfe des Lots, einem ebenfalls metallischen Zusatzstoff, das geschmolzen wird, findet der Vorgang der Verbindung und Angleichung statt. Technisch handelt es sich um eine Diffusion an den Berührungsflächen des Grundwerkstoffs, wobei durch das Löten eine physische Bindung erzeugt wird. Die Schmelztemperatur der Lote liegt natürlich niedriger als die des zu verbindenden Werkstoffs, damit sie eher schmelzen beziehungsweise fließen als das Werkstück selbst. Der Umweltaspekt rückt auch bei der Schmuckherstellung an vielen Stellen immer mehr in den Fokus – und so sind Lote heutzutage frei von Cadmium und Blei. Die späteren Träger der Schmuckstücke sollen sich ja auch nicht „vergiften“. Lote werden typischerweise als Bleche mit einer Dicke von 0,3 Millimetern oder als Draht mit einem Durchmesser von 0,5 Millimetern angeboten.

Richtig löten mit spezifischen Temperaturen

Die richtige Flammenführung ist beim Löten von entscheidender Bedeutung. Die Arbeitstemperatur muss selbstverständlich niedriger sein als die sogenannte Solidus-Temperatur des Grundwerkstoffes, damit dieser nicht anschmilzt und das Schmuckstück dadurch beschädigt. Andererseits muss natürlich die Arbeitstemperatur an der zu lötenden Fuge hoch genug sein, damit das Lot die Fuge zwischen den Werkstücken benetzen, fließen und schließlich binden kann. Um eine saubere Lötung zu gewährleisten müssen die Berührungsflächen des Werkstücks aus Gold oder Silber und auch die Oberfläche des Lotes frei von Verunreinigungen wie Fett und Oxyden sein. Das erreicht man am Besten durch Abbeizen, aber auch durch mechanisches Säubern wie feilen, schmirgeln oder schaben. Zum Beizen werden zehnprozentige Schwefelsäure aber auch handelsübliche Beizmittel wie Neacid, Allpex, Wilacid oder Vitrex verwendet.

Gold und Silber verarbeiten und löten

Das Lot wird mit einer Metall- oder Lot-Schere in winzige Stückchen geschnitten und an die zu lötende Stelle angelegt. Die Lötfuge muss dabei so klein wie möglich sein, denn Lot bildet keine Brücken. Ist das Lot sauber in die Fuge geflossen, wird das Werkstück anschließend in Wasser abgeschreckt. Abschließend wird das Werkstück noch einmal abgebeizt, um das erkaltete, glasharte Flussmittel und die Oxyde an der Metalloberfläche zu entfernen. Um die Oberfläche noch weiter zu verdichten wird das Werkstück unter Wasser mit einer feinen Messingbürste gebürstet. Um richtig zu löten, ist die Flammenführung von entscheidender Bedeutung. Zu beachten ist, dass die verschiedenen Lote unterschiedliche Fließtemperaturen haben. Man unterscheidet daher auch verschiedene Lötvorgänge:

• Streng-fließend [L1] für Erst-Lötungen beim Herstellen eines Werkstücks.

• Mittel-fließend [L2]. Hier gilt es zu beachten, dass wenn sehr viele Lötungen an einem Werkstück notwendig sind und man vermeiden möchte, dass vorherige Lötungen wieder „aufplatzen“, bei weiteren Vorgängen ein niedriger fließendes Lot verwendet werden kann.

• Leicht-fließend [L3] benutzt man meist für Reparaturen.

Temperatur-Empfehlungen zum richtig löten

Silber-Lote

• Emaille-Lot, sehr streng-fließend - Arbeitstemperatur 770°C

• L1 = Arbeitstemperatur 730°C

• L2 = Arbeitstemperatur 710°C

• L3 = Arbeitstemperatur 680°C

• Extra leicht fließend – Arbeitstemperatur 630°C

Gold-Lote

333 Gold

• L1 = Arbeitstemperatur 720°C

• L3 = Arbeitstemperatur 680°C

585 Gold

L1 Arbeitstemperatur 800°C = Gelbgold

L2 Arbeitstemperatur 760°C = Gelbgold

L3 Arbeitstemperatur 730°C = Gelbgold

L1 Arbeitstemperatur 800°C = Weißgold

L3 Arbeitstemperatur 780°C = Weißgold

L1 Arbeitstemperatur 800°C = Rotgold

750 Gold

L1 Arbeitstemperatur 815°C = Gelbgold

L2 Arbeitstemperatur 780°C = Gelbgold

L3 Arbeitstemperatur 750°C = Gelbgold

L1 Arbeitstemperatur 840°C = Weißgold

L3 Arbeitstemperatur 800°C = Weißgold

L2 Arbeitstemperatur 800°C = Rot/Roségold